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The best time to plant a tree…

…was thirty yeras ago. Der nächstbeste Zeitpunkt war vor ein paar Wochen, als es akut so aussah, als ob es jetzt Winter wird. Da haben wir noch schnell zwei Pfirsichbäumchen umgepflanzt. Damit haben wir inzwischen schon ein Dutzend Bäumchen auf dem Gelände neu- oder umgepflanzt. Jetzt sind wir gespannt, wie sie sich im Frühling präsentieren werden – und wie sie in dreißig Jahren aussehen.

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Wir sind Syndikat!

Wir freuen uns riesig, seit Mitte Oktober Teil des Mietshäusersyndikats zu sein. Vor einer Woche haben die aktuell rund hundert Syndikats-Projekte uns in ihre Mitte aufgenommen.

Bild: Logo Mietshäusersyndikat

Für den Beitritt zum Syndikat waren wir ins ferne Freiburg gefahren, wo vor gut 30 Jahren die ersten Pojekte gegründet wurden und wo die die Idee des Syndikats entstand. Viele interessante Menschen und Projekte durften wir kennen lernen, wir haben spannende Geschichten gehört und and der Zukunft des Syndikats mitgetüftelt.

Das Mietshäuser Syndikat ist ein Zusammenschluss selbstorganisierter Hausprojekte. Es beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden, hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung und initiiert neue Projekte.

Was bedeutet die Syndikats-Mitgliedschaft konkret für unser Projekt?

  • Die Erfahrungen und die Expertise im Projektverbund helfen uns, die Herausforderungen unseres WuWi-Projektes zu meistern.
  • Wir werden Teil eines Solidarverbundes und tragen dazu bei, dass neue Projekte unterstützt werden können.
  • Wir sichern unser Gemeinschaftsprojekt gegen Privatisierung. Unser Grundstück in Wustermark wird immer für selbstorganisierte Gemeinschaftsprojekte erhalten bleiben und ist somit dem Spekulationsmarkt entzogen. Wie das fuktioniert, zeigt das Bild unten:

Bild: Struktur Mitgliedschaft im Syndikat

Hier findet ihr mehr zur Idee des Mietshäusersyndikats und wie sie funktioniert….

 

 

Sommerfest 2015

Im Dezember haben wir das Grundstück in Wustermark gekauft, im Mai sind die ersten von uns hingezogen und am 13. Juni feierten wir das mit einem großen Sommerfest mit allen Nachbarn, Freunden und Familien. Ein rauschendes Fest, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird, trotz rauschendem Regen und Gewitter.

Mit über 20 Zelten verwandelte sich unsere Pferdewiese schnell in ein Festivalgelände und in der Scheune türmte sich mit den kulinarischen Mitbringseln unserer Gäste und dem, was wir vorbereitet hatten, ein umfangreiches Buffett. Gäste strömten auf das Gelände, am Ende waren es um die 200 Leute. Ein besonderes Highlight am Nachmittag war der Parcours, bei dem sich Gäste in Zweierteams bei Wohnprojekt-typischen Aktivitäten wie Holzbalken sägen, Sensen, Schubkarrenrennen und Putz von Steinen klopfen messen konnten. Die schnellste Gruppe sowie die mit der besten Performance gewannen die goldene Dachschindel bzw. ein paar Arbeitshandschuhe.

Dann schlug das Gewitter los und unsere Party wurde in Regen getränkt. Eigentlich sollte die Band – son kapital aus Berlin – anfangen zu spielen, doch wir verschoben den Auftritt, bis plötzlich ein Nachbar mehrere schnell aufbaubare Pavillons aus dem Auto beförderte und man dem Konzert damit auch im Trockenen lauschen konnte. Die meisten bevorzugten allerdings das Tanzen im Starkregen.

Später am Abend – das Buffett hatte sich von Kaffee und Kuchen zu Herzhaftem und Nachtischen gewandelt – hörte der Regen glücklicherweise auf uns es gelang uns, die Lagerfeuer anzuzünden. Kerzen, Fackeln und Lampions erhellten den Garten und am Lagerfeuer wurde noch bis spät in die Nacht mit der Gitarre gesungen und geplaudert.

Nach vielen positiven Rückmeldungen von glücklichen Gästen und herzlichen Nachbarn wird das erste sicherlich nicht das letzte Sommerfest von wurzeln und wirken in Wustermark gewesen sein. Großartige Geschenke wie ein Rasenmäher und jede Menge Pflanzen für den gigantischen Garten sind inzwischen eingepflanzt bzw eingeweiht. Im nächsten Sommer steht dann hoffentlich schon das Gerüst unseres Neubaus, so dass wir auch noch ein Richtfest feiern können.

Schaut euch die Fotos vom Fest an:

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Pferde und andere Rasenmäher

Wie sollen wir die große Wiese mähen, haben wir uns gefragt. Schaffen wir das dauerhaft mit der Sense? Ist ein Benzin-Rasenmäher vertretbar – weil 200 Meter Kabel nicht praktikabel sind, und der Trecker des Nachbarn auch mit Erdöl fährt? Bevor wir zu einer Entscheidung kommen konnten, hat der Nachbar mit dem Trecker Fakten geschaffen: er hat kurzerhand seine Pferde zum Grasen auf die Wiese gestellt.

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Wir steigen uns aufs Dach

Schindel um Schindel wandert durch behandschuhte Hände – von den krummen Dachsparren zur langen Leiter, runter auf den Boden und dann zur Palette. Unterwegs mit den Hammer leicht anklopfen und lauschen, ob sie keinen Sprung haben. „Heidepriem Rathenow“ ist in einige der Tonziegel eingeprägt. Sie wurden also gleich hier um die Ecke hergestellt, in Handarbeit, wie es scheit, denn jeder ist ein wenig anders: etwas dicker, dünner, schwerer, leichter, mit hellem oder dumpfen Klang.

In den letzten Wochen haben wir das Dach der Südscheune abgedeckt. Denn schweren Herzens haben wir beschlossen, das blitzgeschädigte Gebäude mit dem klaffenden Loch im Dach abzureißen. Leicht ist uns die Entscheidung nicht gefallen, denn die roten Ziegelwände mit den schönen Fenster- und Türbögen hätten wir sehr gern erhalten. Doch zu lange waren die Mauern ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt: akut einsturzgefährdet, lautet die Diagnose. Wir trösten uns damit, dass wir die meisten Schindeln und Ziegel retten können, und damit die anderen alten Gebäude reparieren werden.

Danke an alle, die uns so tatkräftig unterstützt haben! Die sich auf die Hebebühne und das Dach gewagt haben, unermüdlich Schindeln sortiert und eingestapelt haben und generell dabei waren beim „sich schindeln“.

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Drei, zwei, eins … unser!

Große Freude: heute haben wir den Kaufvertrag für das Grundstück in Wustermark unterschrieben!
So richtig können wir es noch gar nicht fassen. In den gut zwei Jahren, die wir auf der Suche waren nach dem richtigen Ort für unser Vorhaben, haben wir uns in so einige Grundstücke und Häuser verliebt, die wir aus unterschiedlichen Gründen wieder verwerfen mussten. Vor einem halben Jahr standen wir das dann erste Mal in dem riesigen Garten in Wustermark und waren von der Weite beeindruckt und von den vielen Möglichkeiten, das Grundstück zu gestalten. Heute nach ein paar schwungvollen Federstrichen wissen wir: Wustermark, wir kommen!

In Vorfreude, jetzt richtig loslegen zu können mit Bau- und Renovierungsplanungen, stoßen wir heute abend an auf unsere baldigen Titel als Landlords und Landladies. Außerdem fiebern wir der ersten Silvesterparty im provisorisch bewohnbaren, aber partytauglichen Altbau entegegen. Auf dass wir einen Ort schaffen, der uns und allen, die noch dazukommen, ein schönes zu Hause wird, das unsere Vorstellung vom ökologischen und gemeinschaftlichen Leben verwirklicht!

 

Die ersten Blumen für Wustermark

Am Sonntag haben wir die ersten Blumenzwiebeln auf dem Grundstück eingepflanzt. Narzissen, Tulpen und andere Frühlingsblumen werden die Besucher im nächsten Frühjahr begrüßen.

Im Wohnprojekt sind für uns gerade spannende Zeiten: Wir wollen in wenigen Wochen das Gelände kaufen und sind dabei, unsere Gruppe mit neuen Interessenten zu erweitern. Viel Spaß beim Stöbern auf unserer frisch angelegten Homepage!